Autor Thema: Er kommt! Mein erster Raspberry...  (Gelesen 59 mal)

georg

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Er kommt! Mein erster Raspberry...
« am: Oktober 02, 2017, 19:39:30 »
Morgen ist er da (Pi3 Model B) ! Und ich noch komplett planlos - also bitte ich nun mal um ein paar Tips ;)

Einsatzgebiet: Als 24/7 Server mit folgenden Diensten:
  • cups Printerserver für 2 angeschlossene USB-Drucker/Scanner
  • apt-cacher-ng (apt-Proxy - the best one ever)
  • ntp-Zeitserver
  • nfs-Dateiserver (nur minimale Nutzung auf der SD-Karte geplant, evtl. Nutzung eines per WLan angebundenen NAS)
  • ssh für rsync Backups
  • MySQL-Server (sporadische Nutzung, keine komplexen Serveranforderungen)
Derzeit brauche ich ihn nicht als
  • Medienserver - Filme/Musik/Bilder liegen nicht am Pi sondern sollen per NFS vom NAS kommen
  • Gateway/Router
  • WLan-Accesspoint
... wobei sich das ändern könnte - eine Option so was komfortabel (d.h. Daemons mit reichlich benutzerfreundlichen Optionen - falls es so etwas in der PC-Welt überhaupt gibt ;) ) nachzuinstallieren wäre praktisch.

Eigentlich arbeite nur ich damit - ausgenommen dem in Zukunft beabsichtigten Medienserver. Der wird vermutlich 24/7 von den Kids benutzt ... aber das kennen wir ja. Sollte dem Teil das Ganze zu viel werden werd' ich den Medienserver wohl auslagern müssen.

Also, nun wären Tips gefragt:

Zunächst mal: Distribution - was eignet sich? - und was davon wäre dann problemlos erweiterbar vor allem mit einem gut konfigurierbaren Router?
Kann ich während/nach der Installation den Rest der Speicherkarte (geplant sind 30 oder 60 GB) für Daten partitionieren oder benutzt der Raspi prinzipiell nur eine Partition?
Reicht Eurer Erfahrung nach das WLan-Modul aus um Videos zu übertragen?
Mit welchem der Dienste hattet Ihr schlechte Erfahrungen am Raspi.

... vorerst reicht das mal --- glaube ich.

lg

georg

Bernd Bauer

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Re: Er kommt! Mein erster Raspberry...
« Antwort #1 am: Oktober 02, 2017, 21:16:01 »
Servus Georg!

Das klingt jetzt nicht mal nach etwas, was sich nicht realisieren lässt.
Du zählst da eigentlich eher Standarddienste bzw. voneinander unabängige Dienste auf.

Ich würde ein normales Raspbian verwenden. Allerdings würde ich die LITE version herunterladen. DIe LITE-Version hat keine GUI dabei, aber das brauchst du eh nicht.

Du kannst im Rest der Speicherkarte eine eigene Datenpartition anlegen, allerdings wird dadurch der konfigurationsaufwand etwas höher. Ich hab es bei meinem Server so gemacht, dass ich einen USB-Stick angesteckt habe und den als Datenpartition gemountet. Das hat den Vorteil, dass du ihn einfach abziehen kannst und an einem PC anstecken.

Für einen Medienserver würde ich mir einen zweiten PI anschaffen. Für mich gehören diese Dinge getrennt. Natürlich kannst du das handhaben, wie du willst.
Allerdings gibt es spezielle Medien-Distributionen. Kodi oder OSMC um nur zwei zu nennen. Da musst du ausprobieren, was dir mehr zusagt.
Meines wissen ist streaming über WLAN kein Problem.

Hoffe ich konnte dir ein paar Infos geben.
Falls du noch fragen hast, einfach auf den Post antworten.  ;)

MfG Bernd
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Bernhard Humer

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Re: Er kommt! Mein erster Raspberry...
« Antwort #2 am: Oktober 03, 2017, 10:18:53 »
Hallo georg,

ich habe auch gute Erfahrungen mit raspian gemacht.

Schlechte Erfahrungen habe ich vor allem mit angestöpselten USB-Platten gemacht (unbedingt externe Stromversorgung, besser einen Banana-Pi oder so mit SATA Port).
Für den Schwall an Diensten den du vor hast würde ich das Media-Streaming auch auf einen eigenen legen. Leistung hat auch eine Raspi 3 nicht "extrem".

LG, Bernhard

Bernhard Humer

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Re: Er kommt! Mein erster Raspberry...
« Antwort #3 am: Oktober 03, 2017, 10:20:06 »
Als Multimedia Center habe ich mit OpenELEC sehr gute Erfahrungen gemacht.

georg

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Re: Er kommt! Mein erster Raspberry...
« Antwort #4 am: Oktober 03, 2017, 23:23:58 »
der Medienserver ist ja nicht das primäre Ziel - da würde ich schon auf was stärkeres zugreifen.

... so weit ist der Pi angeschlossen und läuft. Apt-cacher-ng, ntp-Zeitserver, ssh tun ihren Dienst.

Nur der cups Printerserver hat mich wieder mal in den Wahnsinn getrieben - nie wieder verwende ich ein Passwort mit einem z oder einem y! Sowie ein z im Passwort ist kann ich mich remote per Firefox nicht mehr am Cups-Server als Admin einloggen - sobald das Passwort für den user pi kein "z" mehr enthält funktioniert alles... per ssh war mir das bekannt, da werden öfters mal z und y "falsch" erkannt, aber über die Weboberfläche??

Nfs und MariaDB-Server mach' ich morgen.

Bernd Bauer

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Re: Er kommt! Mein erster Raspberry...
« Antwort #5 am: Oktober 04, 2017, 11:55:45 »
Das hört sich für mich nach einem falschen locale an.

Es gibt den Befehl "raspi-config". Einfach mal per SSH einloggen und das eingeben.
Da kommt dann ein Menü und hier kann man dann irgendwo die locale und die Zeitzonen anpassen.
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